4.Aufgabe: Lesen Sie den Text von Jan Hodel und formulieren sie zwei substantielle Fragen

Jan Hodel, “Digital lesen, Digital schreiben, digital denken? Über den kompetenten Umgang mit Geschichte im Zeitalter des digitalen Medienwandels” (Publikation in Vorbereitung, 2008)

1.Frage
Lässt sich eine Tendenz zu einem gesteigerten Bewusstsein der nötigen Unterscheidung zwischen „historischer Medienkompetenz“ und „historischer e-Medien- bzw. Onlinekompetenz“ in der Geschichtswissenschaft feststellen, oder die Tendenz zu einer Verwässerung und Vermischung beider?
Anders formuliert, gibt es nicht eine große Diskrepanz zwischen mangelnden Annerkennung des Internets als Medium für die Geschichtswissenschaft und deren alltägliche Nutzung auch durch Historiker?

2.Frage
Wie lässt sich mit dem sich immer weiter ausdehnenden Informationsraum umgehen? Ist es möglich diesen Raum, der konstant im Wandel begriffen ist, annähernd zu überblicken und die neue Ansätze und wesentlichen Entwicklungen, außerhalb des eigenen „Spezialgebietes“
mitzuverfolgen? Tragen die digitalen Medien nicht zu einer gesteigerten Fragmentierung in den Geschichtswissenschaften und zu einer immer engeren Spezialisierung von Historikern bei?
janhodel - 11. Dez, 23:32

kurze antworten

ad 1) ich glaube nicht, dass das problem in der mangelnden anerkennung des internets als medium liegt (wenn wir, wie am donnerstag angesprochen, von "einem medium" internet überhaupt sprechen können und wollen): es sind ja die repräsentationen sozialer konstrukte, die anerkennung erheischen oder gewähren. diese können auch im internet vorhanden sein (z.b. durch online-versionen von etablierten fachjournalen). einen artikel in einer renommierten online-zeitschrift zu publizieren, kann durchaus zu anerkennung führen. es gibt einfach noch keine.
ad 2) ich glaube nicht, dass es je wirklich möglich war, einen überblick ausserhalb des eigenen spezialgebietes zu gewinnen. bessere möglichkeiten, an informationen zu gelangen, werden nun durch die grössere menge an informationen, die zu filtern sind, grosso modo eifnach ausgeglichen.

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