8.Aufgabe: Geschichte Online

Geschichte Online ist ein vom österreichischen Bildungsministerium geförderten Projekt das durch das Institut für Geschichte und das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte realisiert wurde. Es stellt das erste primäre Lernobjekt im historisch-kulturwissenschaftlichen Bereich da. Es besteht aus vier Modulen die jeweils wieder aus die auch unabhängig einsetzbaren Submodulen und verschiedenen Einheiten aufgebaut sind.
Da es sich um ein primäres Lernobjekt handelt steht GO aber im Grunde für sich und kann auch ohne äußere Anleitung oder Anbindung zu beispielsweise einer universitären Veranstaltung als eigenständiges Lernobjekt verwendet werden.

Das erste Modul (GO-1) behandelt das wissenschaftliche Arbeiten. Es orientiert sich dabei vor allem am Studienplan Geschichte. Die Ziele des Moduls sind es unter anderem eine allgemeine Einführung in Geschichte als Wissenschaft zu geben, sowie in das Schreiben von Abstracts und Rezensionen oder das richtige Zitieren aus Sekundärliteratur einzuführen. Weiters wird eine Anleitung zum wissenschaftlichen Lesen und dokumentieren des Gelesenen gegeben. Am Ende der wird das Gelernte mit praktischen Übungen überprüft und vertieft.

Modul Zwei (GO-2) ist eine Einführung in die Literatur- und Informationsrecherche. In der Literaturrecherche wird eine Anleitung zur Suche von Fachliteratur in Bibliotheken, Datenbanken und im Internet gegeben. Es werden hier beispielsweise die Funktionsweisen von Datenbanken erklärt. Auch hier ist das Erlernte sofort auch praktisch überprüfbar. In der Informationsrecherche wird erst ein Überblick über einige Informationsmedien die für Historiker als Quellen fungieren können gegeben. Des Weiteren wird anhand eines Beispiels dargestellt wie man von einer Frage ausgehend auf Informationssuche geht und dabei mit Hilfe des Archivs zu einem Ergebnis kommen kann.

Das dritte Modul (GO-3) heißt Geschichtsdidaktik. Ein Teil dieses Moduls stellt eine Hilfestellung und Anleitung für Lehrende sowohl an Schulen als auch an Universitäten da um eine Lehreinheit, Projekte oder auch ganze Semesterprogramme zu gestalten. Dazu gehören sowohl Planungsgrundlagen, die einem bei der Bestimmung von Themen oder bei der Einschätzung der Adressaten helfen, als auch eine Planungsmatrix die einem das Planen in der Praxis erleichtert. In einem weiteren Abschnitt dieses Moduls erfährt man über die Geschichte bestimmter Medien erhält weiters Hintergrundinformationen zum Geschichtsunterricht in anderen Ländern und Kontaktadressen zu Bildungseinrichtungen in anderen Ländern.

Das vierte Modul von Geschichte Online (GO-4) ist der Hypertextcreator (HPC). Es handelt sich dabei um ein Programm zur Produktion von Hypertexten bei der allerdings keine Programmierkenntnisse nötig sind. Der HPC kann also durchaus in Lehrveranstaltungen zum Einsatz kommen, in denen Studierende selbst gemeinsam einen Hypertext gestalten. Hypertexte können nur „funktionieren“, wenn ein gemeinsames Ziel, nämlich sowohl eine möglichst große Vielfalt als auch eine möglichst große Vernetzung innerhalb des gemeinsamen Projektes verfolgt wird. Der HPC ist so konzipiert, dass diese Vernetzungs- und Gemeinschaftsarbeit möglichst vereinfacht wird.



Entwurf eines tertiären Lernobjekts auf der Basis von Geschichte Online zum Thema Geschichtswissenschaftliches Arbeiten.


Mein vorgeschlagenes Modell soll auf zwei Möglichkeiten angewandt werden können. Als Ergänzung zu einer Lehrveranstaltung (z.B.S3) oder als selbstständiges Lernobjekt. Am Ende soll eine kurze Arbeit herauskommen. Wird das Modell im Rahmen eines Kurses angewandt werden nach jedem Arbeitsschritt die gewonnenen Erkenntnisse im Kurs vorgestellt und diskutiert. Andernfalls soll man sie für sich selbst schriftlich ausformulieren.

1) Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten.
Absolvieren sie den Einführungskurs zu Geschichtswissenschaftlichem Arbeiten auf Geschichte Online. Formulieren sie anschließend für sich selbst in wenigen Sätzen worauf es bei wissenschaftlichem Arbeiten ankommt und was sie dabei gelernt haben. Wenn sie den Lehrgang im Rahmen eines Kurses machen diskutieren sie in der Gruppe darüber.

2) Finden eines Themas. Schauen sie sich auf historicum.net um. Beschäftigen sie sich mit einem Thema das sie interessiert etwas genauer. Danach machen sie auf Geschichte Online die Aufgabe zur Themenfindung. Versuchen sie dabei bereits zu überlegen wie sie das Thema, dass sie zuvor gewählt haben vertiefen können. Formulieren sie danach eine Forschungsfrage zu der Arbeit, die sie schreiben wollen. Falls möglich diskutieren sie wieder in der Gruppe über ihre Wahl.

3) Literaturrecherche. Machen sie die beiden auf Geschichte Online angebotenen Kurse zu Grundbegriffen der Recherche. Anschließend gehen sie im Internet auf Literatursuche. Benützen sie dafür unter anderem Clio-online und historicum.net. Versuchen sie die Seiten selbst besser kennen zu lernen und beschreiben sie für sich selbst oder im Rahmen des Kurses kurz was diese ausmacht.

4) Zitieren, Lesen, Dokumentieren. Bevor sie mit dem schreiben der Arbeit beginnen beschäftigen sie sich mit einigen wichtigen Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, wie zitieren, richtiges Lesen und Dokumentieren des Gelesenen anhand von Geschichte Online.

5) Quellen. Bauen sie mindestens eine nicht textliche Quelle in ihre Arbeit ein. Dies kann ein Interview, ein Bild, ein Film- oder Tondokument oder Ähnliches sein. Anregungen und einen kurzen Überblick über verschiedene Quellen finden sie auf Gechichte Online unter der Kategorie Informationsder bei denKlassischen Quellen. Aufi ihrer Suche nach Quellen kann ihnen historicum.net und Clio-online weiterhelfen.

6) Verfassen der Arbeit. Verfassen sie eine Arbeit zwischen acht und zehn Seiten und präsentieren sie ihr Ergebnis falls möglich anschließend innerhalb des Kurses, in Form eines Referates. Reflektieren sie anschließend kurz wie ihnen elektronische Ressourcen bei der Arbeit geholfen haben.
Schmale - 28. Jan, 10:50

Schmale

Sie haben beide Aufgabenteile gut gelöst. Die Zusammenstellung des tertiären Lernobjekts ist gelungen, in sich schlüssig und macht einen durchdachten Eindruck. Sie haben einiges aus dem M4-Kurs eingebaut, was sinnvoll ist und, obwohl naheliegend, nur von wenigen Teilnehmern des M4-Kurses so durchgeführt wurde.
Da es die letzte Aufgabe war, kann ich bei Ihnen sagen, dass Sie die Ziele des Kurses erfolgreich erreicht haben.

M4/M6

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