Aufgabe 7: Bloggen

(siehe: http://www.univie.ac.at/geschichte-M4/wordpress/)

Ein Teil des Kapitel 8 vom Schreibguide Geschichte, in dem es um das Schreiben im WWW geht, handelt vom Bloggen, also dem Führen eines Weblogs wie diesem hier. Wie der Name bereits vermuten lässt handelt es sich um ein mit einem Logbuch vergleichbares Format. Im Unterschied, zu beispielsweise einem Journal, steht ein Blog allerdings im WWW und ist somit theoretisch für jedermann einsehbar. Man sollte sich daher stets bewusst sein, dass man für ein Publikum schreibt und sich auch stets fragen wie viel man von sich preisgeben will.
Der Beitrag von Martin Gasteiner soll die Möglichkeiten und Varianten von Weblogs aufzeigen und vor allem Lust aufs bloggen machen. Was macht nun einen Blog überhaupt aus? Blogs werden in dem Text als eine Mischform aus persönlicher Homepage und Diskussionsforum beschrieben. Sie sind einfach zu bedienen und können im Grunde von jedem in wenigen Minuten angelegt werden. Die Einträge werden rückwärts chronologisch angeordnet wodurch ein Blog auch immer zu einer Art Archiv wird. Durch den Austausch und die Vernetzung mit anderen Bloggern entsteht eine Blogsphäre an der man Teil nimmt.
Bis jetzt wird dieses Format im wissenschaftlichen Zusammenhang relativ selten genutzt. Dabei lässt es auch hier interessante Möglichkeiten zur Erlangung von Schreib- Internet und Vernetzungskompetenzen erkennen. Durch den direkten Vergleich mit anderen Bloggern zu dem es zwangläufig kommt sowie durch deren Kommentare zu den eigenen Beiträgen können einerseits interessante Diskussionen entstehen und andererseits kann man auch stilistisch dazulernen. Auch die Regelmäßigkeit des Schreibens kann bei der Findung eines Schreibstils sowie der Bewusstwerdung der eigenen Positionen helfen. Dies ist vor allem insofern interessant als beim Führen eines Weblogs als Lernjournal, die „ ,wirkliche’ Welt ein Stückchen an die wissenschaftliche Ausbildung“(1) heranrückt , was unter anderem die Möglichkeit bietet sich der Ursachen für sein Interesse an bestimmten Fragestellungen bewusst zu werden.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist das Führen des Weblogs als eine Plattform, von der aus man seine Touren durch das Web startet. Dies bietet den Vorteil dass man ortsunabhängig immer auf seine Linksammlungen und seine bereits verfassten Texte etc. zugreifen kann. Weiters kann ein Blog die Funktion eines persönlichen Archivs und Journals anhand dessen die eigene Entwicklung nachvollziehbar ist haben. Dies kann wichtig bei der Findung eines Diplomarbeits- oder Dissertationsthemas sein.

Da ich selbst kaum Erfahrung mit Blogs habe und daher die angeführten Aspekte kaum überprüfen kann habe ich mit einem Freund und Studienkollegen der seit über zwei Jahren einen Weblog(2) führt über seine Erfahrungen gesprochen. Obwohl sein Blog nicht als Lern-Jounal konzipiert ist, sondern er verschiedene allgemeine Themen behandelt, hat er mir doch viel von dem was Martin Gasteiner erwähnt bestätigt. Tatsächlich stellen Blogs ein wichtiges Diskussions- und Vernetzungsmedium für ihn dar. So ist er Teil einer Gruppe von anderen Bloggern die gegenseitig regelmäßig ihre Beiträge lesen und kommentieren. Er hat weiters insofern profitiert, als er durch das Bloggen seine Gedanken ordnen und formulieren kann. Ich selbst finde die Idee einen Blog auch intensiver für das Studium zu nutzen durchaus interessant und auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich bin mir nur nicht sicher inwiefern mir das Führen eines Weblogs, auf die Art wie es im Text beschrieben wurde, nicht zu zeitaufwendig wird.

(1) Wolfgang Schmale, Hg.: SchreibGuide Geschichte, Kapitel 8, S.238
(2) http://planetpunk.newcomers.at/?page_id=7
Schmale - 8. Jan, 11:02

Schmale

Ihre Zusammenfassung ist gelungen, und auch die Befragung eines erfahrenen Bloggers ist eine gute Idee. Aber Sie haben nun selber doch schon fast ein ganzes Semester Erfahrung mit dem Bloggen? Würde das nicht mehr für eine Kommentierung des idealtypischen Textes von Gasteiner hergeben?

M4/M6

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